Mit Amazon Repricing größere Gewinne erzielen

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amazon repricing
 @ georgejmclittle, depositphotos.com

Wer für die Umsatzsteigerung Online-Marktplätze wie Amazon oder eBay benützt, muss die Marktpreise und die Konkurrenzangebote regelmäßig im Auge behalten. Wer allerdings mehr als nur einige Produkte anbietet, hat dabei mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, um den Überblick nicht zu verlieren. Repricing Tools werden deshalb immer wichtiger, da die Preise damit automatisch angepasst werden können.

Bei den Amazon Repricing Tools geht es allerdings nicht nur alleine darum, zum billigsten Preis zu verkaufen. Die meisten Repricer haben ihre eigenen Regeln und Einstellungsmöglichkeiten, so dass man in der Regel auch perfekte Preise anbieten kann. Allerdings scheuen noch viele Händler vor diesen nützlichen Tools zurück und passen ihre Preise lieber noch manuell an. Es liegt auf der Hand, dass man bei der großen Anzahl von Händlern auch nicht gerade sehr konkurrenzfähig ist, weshalb man sich mit diesem Thema etwas näher beschäftigen sollte.

Welche Vorteile bieten Repricing Tools?

Repricing Tools sind besonders dann nützlich, wenn man zahlreiche Produkte bei Amazon oder anderen Online-Marktplätzen anbietet. Es gibt mittlerweile einige englischsprachige Angebote, beispielsweise Tools wie Logicsale, Beny, der JTL Repricer oder Feedvisor. Ein weiteres Tool wird durch Sellerlogic angeboten, das insbesondere für den deutschen Markt konzipiert wurde. Alle Tools haben eines gemeinsam: mit ihnen lassen sich Preise durch die Software automatisch anpassen, was ein bedeutendes Kriterium bei einer Kaufentscheidung sein kann. Bei den meisten Marktplätzen wie Amazon und eBay werden die Produkte in der Regel nach dem Preis aufgelistet. Klar, dass man dabei mehr Chancen hat, wenn man mit ganz oben auf der langen Liste steht. Der eigene Preis muss deshalb entweder gleich hoch sein, oder gegebenenfalls sogar noch etwas niedriger.

Bei der Repricing Software kann man sich aussuchen, nach welchen Richtlinien die Preise automatisch gesenkt oder erhöht werden sollen und natürlich auch für welche Produkte. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man andere Wettbewerber berücksichtigen oder ignorieren kann. Das lohnt sich beispielsweise dann, wenn ein Konkurrent die Produkte nicht auf Lager hat.

Was hat es mit der Buy Box von Amazon auf sich?

Auf der Produktseite gibt es einen sogenannten Kasten, über die das entsprechende Produkt bei Amazon mit einem Klick auf das Symbol direkt in den Einkaufswagen gelangt. Es kann allerdings nur ein einziger Händler in diese Amazon Buy Box aufgenommen werden, obwohl unzählige Konkurrenten die gleiche Ware anbieten. Diese Verkaufsbox ist also im Prinzip mit der Standardvorauswahl von diesem Marktplatz gleichzusetzen. Wer die Angebote vor dem Kauf erst noch einmal vergleichen möchte, muss hierzu erst wieder die vorher aufgerufene Liste nach anderen Optionen durchsuchen. Die Kriterien um in die Standardauswahl als Händler aufgenommen zu werden, ist allerdings nicht immer offensichtlich. Fest steht, dass der angebotene Preis für die Aufnahme in die Buy Box eine bedeutende Rolle spielt. Es ist also absolut klar, dass man bei einer Aufnahme in die Standardauswahl von Amazon auch größere Gewinne erzielen kann. Landet man als Händler erst einmal in der Amazon Buy Box, dann hat man es schon fast geschafft. Rund 70 % der Verkäufe bei Amazon erfolgen über dieses Kästchen. Doch es gibt auch einige Mythen über die Buy Box, die so nicht stimmen. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Nicht nur die Preise spielen im Wettbewerb eine Rolle

Nicht in jedem Fall ist der günstigste Preis auch die beste Voraussetzung sein Produkt mit Erfolg zu verkaufen. Eine Kaufentscheidung wird durch eine ausgezeichnete und vor allem klar verständliche Beschreibung mit Produktfotos unterstützt, sowie auch durch schnellere Lieferzeiten als die Konkurrenz. Natürlich spielen auch die Versandkosten eine Rolle. Auch gute Bewertungen sind ein weiterer Vorteil, um sich von anderen Mitbewerbern deutlich zu unterscheiden. Mit guten Repricing Tools kann man im Vorfeld dann schon diejenigen Verkäufer ignorieren, die überhaupt nicht konkurrenzfähig sind. Das kann der Fall bei Händlern sein, die beispielsweise die Waren auch nicht auf Lager haben, oder höhere Versandkosten anbieten.

Ein weiterer Faktor auf den man als Händler achten sollte, ist das Ranking bei Amazon. Hier geht es nicht nur alleine um gute Bewertungen und Preise, sondern auch um die Schnelligkeit was das Beantworten von Fragen angeht, oder die Handhabung von Rücksendungen und Problemen. Alle diese Punkte sind wichtig, um in die Buy Box aufgenommen zu werden und den zukünftigen Kunden Vertrauen zu vermitteln. Die meisten Kunden gehen davon aus, dass der in der Buy Box aufgeführte Händler, auch das perfekte Einkaufserlebnis anbietet. Nur die wenigsten Käufer suchen sich bei Amazon direkt einen bestimmten Händler aus. Viele weitere Tipps, wie man erfolgreich bei Amazon verkauft, finden Sie auch in diesem tollen Artikel von t3n.

Fazit: Mit einem guten Amazon Repricing Tool kann man also durchaus größere Gewinne erzielen. Der Einsatz lohnt sich vor allem dann, wenn man mehrere Produkte anbietet. Die Preise lassen sich also durch diese Software unkompliziert und automatisch anpassen. Obwohl der Zeitaufwand am Anfang natürlich aufwendig ist, spart man hinterher nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Viele erfolgreiche Verkäufer konnten ihren Umsatz durch intelligente Repricing Tools sogar mehr als verdoppeln. Der Einsatz lohnt sich vor allem für Produkte, die regelmäßigen Preisschwankungen ausgesetzt sind, sowie auch für Waren, die von sehr vielen Konkurrenten angeboten werden. Wer nur reine Einzelstücke verkaufen will, ist in der Regel nicht auf ein Amazon Repricing Tool angewiesen.

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